Landkreis Emmendingen ist Gewinner im Klimaschutzwettbewerb des Landes Baden-Württemberg: 475.000 € für Klimaschutzmaßnahmen am Bildungszentrum Hochburg

Urkundenübergabe Klimaschutz mit System am 21.11.2016
Minister Franz Untersteller übergibt die Urkunde an den Ersten Landesbeamten H. Ohlenroth, Klimaschutzmanager P.Oswald und Fachbereichsleiter Gebäudemanagement J.Verfondern (v.r.n.l). Foto: Martin Stollberg

WETTBEWERBSVORTEIL Energieeffizienz - Erfolgsbeispiele aus der Praxis

Am 01.12. ab 17:00 Uhr stehen in Emmendingen Energieeinsparungen bei Unternehmen im Mittelpunkt

Verschärfte politische Rahmenbedingungen, bewusstere Kaufentscheidungen bei Kunden und Abnehmern, genauso wie schwankende Energiepreise sind Gründe um über Effizienzthemen nachzudenken. Die Renditen, die Sie durch Energieeinsparungen erzielen können, sind außerdem beachtlich. Eine Entscheidung für Energieeffizienzmaßnahmen ist somit eine wettbewerbsfördernde zukunftsweisende Entscheidung.

 

Die Veranstaltung zeigt Ihnen Beispiele von und Wege hin zu erfolgreichen Effizienzmaßnahmen. So stellen u.a. Vertreter von vier Unternehmen aus dem Landkreis Emmendigen umgesetzte Maßnahmen vor und berichten von ihrer Motivation und ihren Erfolgen. So erhalten Sie einen Einblick in erfolgreiche Effizienzprojekte, die die Relevanz von Energieeinsparungen für ein erfolgreiches Wirtschaften verdeutlichen.

 

Die Veranstaltung wird gemeinsam organisiert und durchgeführt von der KEFF Südlicher Oberrhein und dem Landkreis Emmendingen mit der Initiative Energie & Klimaschutz. Partner der Veranstaltung sind die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Emmendingen und die Wirtschaftsregion Freiburg.

 

Weitere Informationen finden Sie bei KEFF-BW oder im Einaldungsflyer:

http://keff-bw.de/de/wettbewerbsvorteil-energieeffizienz-erfolgsbeispiele-aus-der-praxis

Programm und weitere Informationen, z.B. zur Anmeldung:

Wettbewerbsfaktor Energieeffizienz am 01.12. in Emmendingen (1.63 MB)

»Gebäude sanieren – Wärme genießen«

Info-Abend zum Thema Nahwärme und Gebäudesanierung am 10.11.2016 in Teningen

Gemeinsam mit dem Landkreis Emmendingen veranstaltet die Energieagentur Regio Freiburg GmbH am 10. November einen kostenlosen Informationsabend im Teninger Rathaus speziell zum Thema »Gebäude sanieren – Wärme genießen«. Dabei weisen qualifizierte Experten auf die technischen Aspekte sowie auf die Wirtschaftlichkeit und Ökologie bei der energetischen Sanierung hin. Im Anschluss erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Fördermöglichkeiten für Sanierungsmaßnahmen. Zusätzlich stellt ein Energieberater ein Beispiel einer energetischen Sanierung in Teningen vor und die Sanierungsmanagerin kommt auf den Aspekt der klimafreundlichen Nahwärme in Teningen zu sprechen. Teilnehmer haben auch die Möglichkeit, ein individuelles Beratungsgespräch mit einem lokalen, qualifizierten Energieberater aus dem Klimaschutz-Netzwerk des Landkreises zu führen.

Wohnkomfort gewinnen, Energiekosten senken

Am 25. Oktober konnten sich Eigenheimbesitzer in Kenzingen beim Informationsabend der Energiekampagne des Landkreises zu komfortsteigernden Sanierungsmaßnahmen von Experten beraten lassen.

Programm Kenzingen 25.10.2016 (1.09 MB)

Kandel Energy Challenge - Klimaschutz bei "s'Fairle Zukunftsmarkt Waldkirch" am 24.09.2016

Alle Bürger sind willkommen: Nachhaltigkeit, Fairtrade, Upcycling und Energiesparen stehen im Mittelpunkt des Markts

Am Samstag, den 24.09. findet von 11:00 bis 16:00 Uhr "s'Fairle" statt. Auf dem Markt der Nachhaltigkeit und im Veranstaltungsprogramm bieten regionale Gruppen, Vereine und Organisationen eine bunte Mischung aus ökologischen, sozialen, regionalen und innovativen Anregungen, Tipps und Produkte an. Auch Kinder kommen auf Ihre Kosten.

Ort: Firmengelände der WABE, Mauermattenstr. 8, 79183 Waldkirch

Erfolgreiche Energiewendetage in Endingen am 17.9.

Der Arbeitskreis Energie und das Klimaschutzmanagement konnten den Besuchern interessant und interaktiv Energietipps vermitteln.

"Klimaschutz selbst gemacht" war das Motto des Tages und auf dem Marktplatz und in der Kornhalle waren dementsprechend gut greifbare Informationen zu erneuerbaren Energien, Energiesparen, Energieeffizienz und Klimaschutz vom AKE, der Stefan-Zweig-Realschule Endingen (Gewinner des Deutschen Klimapreises 2016), von der Gemeinde und weiteren Gruppen angeboten worden.

Mehr Infos unter www.klimaschutz-endingen.de

Holz-Pellets günstigster Energieträger für Haushalte im Südwesten

Energiepreisbericht des LIE prognostiziert sinkende reale Preise für Fernwärme und Pellets in den kommenden Jahren

Im Auftrag des Umweltministeriums hat das Leipziger Institut für Energie die Entwicklung der Energiepreise (Strom, Heizöl, Erdgas, Pellets, Fernwärme) der letzten Jahre anlysiert und eine Prognose bis 2022 abgegeben.

Demnach waren bei Betrachtung der Verbrauchskosten für einen Modellhaushalt in Baden-Württemberg seit 2014 der Einsatz von Holzpellets die günstigste Variante, gefolgt von Heizöl. Gerade Heizöl war allerdings starken Schwankungen unterworfen und z.B. im Jahr 2012 der teuerste aller verglichenen Energieträger.

Erfreulich auch die Zukunfstaussichten: Laut LIE sind recht stabile, unter berücksichtigung der Inflation sogar leicht sinkende Preise bei Holz und Nah-/Fernwärme in den nächsten 5 Jahren zu erwarten.
Ähnliches wird für den Strompreis vorausgesagt - trotz leicht steigender EEG-Umlage soll der Strompreis in 2022 real auf dem Niveau des Jahres 2015 liegen.

 

www.um.baden-wuerttemberg.de

 

Online-Plattform "Der neue Windpark im Oberen Elztal"

Gemeindeverwaltungsverband Elzach stellt umfangreiche Informationen zur lokalen Windkraftnutzung zur Verfügung.


MdL Alexander Schoch informiert sich über Klimaschutzmaßnahmen im Landkreis Emmendingen


MdL Schoch und Klimaschutzmanager des LK Emmendingen am 01.07.2016
Austausch zu Landes- und Kreisthemen mit Klimaschutzmanager Philipp Oswald


StartGreen Award 2016

Ab sofort können sich innovative Start-ups und vorbildliche Gründungsförderer im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit für den StartGreen Award 2016 bewerben.

 

Der Community Preis für die grüne Gründerszene wird in 4 Kategorien vergeben:

- Gründungskonzepte (noch nicht gegründet)

- Start-ups (bis 5 Jahre)

- junge Unternehmen (5 - 15 Jahre)

- Gründungsförderakteure (z.B. Gründungszentren, Kapitalgeber,
  Gründungswettbewerbe, Förderprogramme, Hochschulen, Medien,
  Verbände)

 

Mehr Informationen und Online-Bewerbung unter:

StartGreen Award 2016

 

Für Rückfragen zum Bewerbungsprozedere:

Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH

Alexander Hain, Senior Project Manager

Tel. 030 / 30645100-4

E-Mail: hain@borderstep.de


Energieeffizienz-Schulung des Landkreises ausgebucht

Unternehmensvertreter erlernen Werkzeuge und Methoden für Energie(-kosten)-Einsparungen im eigenen Betrieb

Die am 08. Juni 2016 in Zusammenarbeit mit der Landesagentur Umwelttechnik BW in Emmendingen durchgeführte Weiterbildung zielt darauf ab, Unternehmen in der Region bei Energie- und Materialeffizienz zu unterstützten. Mit der ebenfalls zur Verfügung gestellten Software bw!sankey können die Unternehmensvertreter im eigenen Betrieb Energieverschwendung identifizieren und damit Kosten sparen. Eine weitere Schulung wird am 19./20. Juli im Landratsamt Emmendingen stattfinden.


Energieeffizienz-Schulung für Unternehmen
Die Suche nach Einsparpotenzialen erfreut sich großer Beliebtheit



Exkursionen zu Energie-Projekten in der Region am Tag der Umwelt

Einen Blick hinter die Kulissen innovativer Umweltprojekte in der Region bietet der Landkreis Emmendingen am Samstag, 4. Juni 2016.

Gemeinsam mit dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und der Stadt Freiburg werden an diesem Tag der Umwelt Exkursionen und informative Vorträge rund um die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien geboten.

Die Energiewende und der Schutz der Umwelt gehören zu den größten gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Aus diesem Anlass laden die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen und die Stadt Freiburg zu den "Energieausflügen" ein.

Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten: www.energieagentur-regio-freiburg.de

Bitte sorgen Sie selbst für den Transport von Veranstaltungsort zu Veranstaltungsort.

 

Energieausflüge zum Tag der Umwelt am Samstag, 4.6.2016:

09.30 Uhr "Das Bioenergiedorf St. Peter - Vortrag und Exkursion zum Bioheizkraftwerk",

11.30 Uhr "Der Energieberg Eichelbuck - Vortrag und Führung",

13.30 Uhr "Das Bauinformationszentrum bizzz - Führung",

15.30 Uhr "Geführte Exkursion zur Windkraftanlage Tännlebühl"

Programm Energieausflüge am 04. Juni

Download (463.44 kB)


Start der Kampagne "Energiehaus Emmendingen": Mehr Förderung und Unterstützung als je zuvor.

Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 1. Juni, 18 Uhr im Rathaus Emmendingen mit Informationen über die neue Kampagne, Auszeichnung gelungener Sanierungen und Musik (Ronny Meyer).

Eingeladen sind neben Eigentümern auch Hausverwaltungen, Mieter und Wohnbaugesellschaften aus dem Landkreis Emmendingen.

 

Mit dabei sind neben dem Klimaschutzmanager der Stadt, Armin Bobsien:

Martin Eggstein, Ministerialdirigent des Umweltministeriums,

Rüdiger Fleck, Geschäftsführer der Energieagentur Regio Freiburg,

Wolfram Seitz-Schüle von der Handwerkskammer,

Philipp Oswald, Klimaschutzmanager des Landkreises.

 

Anmeldungen nimmt Armin Bobsien unter a.bobsien@emmendingen.de entgegen.

Programm Startschuss Energiehaus Emmendingen

Download (615.44 kB)


Neues Energieeffizienzprogramm für Unternehmen gestartet

Förderung für die Nutzung oder Vermeidung von Abwärme

Die KfW Bank bietet ein zusätzliches Förderangebot, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi gefördert wird:

Das Energieeffizienzprogramm - Abwärme unterstützt Maßnahmen zur Abwärmevermeidung bzw. -nutzung durch Darlehen ab 1% effektiver Jahreszins und bis zu 25 Mio. Euro pro Vorhaben. Bis zu 100% der förderfähigen Investitonskosten können finanziert werden und Tilgungszuschüsse von 30% bis 50% genutzt werden.

 

Mehr Informationen unter KfW-Bank



Klimafreundlich den Landkreis Emmendingen erkunden - Rad- und Freizeitkarte veröffentlicht

Touristische Ziele und Freizeitattraktionen im Landkreis können auf gut ausgebauten Radwegen besucht werden.

Die Fahrt zu Freizeitzielen, z.B. am Wochenende in den Schwarzwaldzoo, wird von Einheimischen wie Touristen oft mit dem PKW erledigt. Dabei bieten attraktive Radwege im Landkreis neben der umweltfreundlichen Fortbewegungsart auch einen Erlebnis- und Erholungswert an sich - und die Qualitäten des angefahrenen Ziels kommen natürlich noch dazu.

 

Die Rad- und Freizeitkarte unterstützt die Menschen dabei, die wertvolle freie Zeit nicht im Auto zu verbringen und die Vorzüge des Landkreises klimafreundlich und gesundheitsfördernd zu genießen.

 

Vertrieben wird die Karte in einer Auflage von 3000 Exemplaren über die Kommunen und Tourist-Informationen, direkt über den Verlag, im Landratsamt Emmendingen und dem örtlichen Buchhandel. Erhältlich ist die Karte vom 11. April an. Auf der Rückseite sind 23 Tipps für Touren oder Ausflüge samt QR-Code aufgelistet, der zu weiteren Informationen auf Internetseiten führen. Außerdem wird auf weitergehende Freizeitmöglichkeiten wie Museen, Freibäder und Badeseen hingewiesen.


Mehr Geld fürs Energiesparen

Energetische Gebäudesanierung wird ab 1. April besser gefördert: Zusätzliche finanzielle Unterstützung für neue Heizungen und Lüftungsanlagen

Hauseigentümer, die ihren Heizkessel austauschen möchten oder eine Lüftungsanlage einbauen wollen, erhalten ab dem 1. April 2016 eine zusätzliche Förderung der KfW.

Zu diesem Zweck wird das KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren" erweitert. Der Zuschuss kann bis zu 7.500 Euro betragen. Die KfW unterstützt neue Heizkessel und Lüftungsanlagen jedoch nur, wenn sie mit weiteren förderfähigen Sanierungsmaßnahmen kombiniert werden. Bei einem Heizungstausch müssen Hauseigentümer zusätzlich die Einstellung der gesamten Heizungsanlage optimieren lassen. Förderbedingung ist auch, dass der alte Wärmeerzeuger kein Brennwertkessel ist und nicht der gesetzlichen Austauschpflicht unterliegt. Eine Austauschpflicht besteht in der Regel dann, wenn der Heizkessel älter als 30 Jahre ist.

 

Quelle: Zukunft Altbau


Windkraftanlagen: Keine schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche zu erwarten bei Einhaltung der Vorgaben für die Planung und Genehmigung

Bericht der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) "Tieffrequente Geräusche und Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“ veröffentlicht.

Die präzisen Messungen zeigen unter anderem, dass viele alltägliche technische Quellen weit mehr tieffrequente Geräusche und Infraschall hervorrufen als Windkraftanlagen. So wurden zum Beispiel an gewöhnlichen Geräten im Haushalt wie Waschmaschine oder Ölheizung teils höhere Infraschallpegel gemessen als bei Windkraftanlagen in einer Entfernung von 300 Metern.

Die Untersuchung kommt zu dem Fazit:

"Infraschall wird von einer großen Zahl unterschiedlicher natürlicher und technischer Quellen hervorgerufen. Er ist alltäglicher und überall anzutreffender Bestandteil unserer Umwelt. Windkraftanlagen leisten hierzu keinen wesentlichen Beitrag. Die von ihnen erzeugten Infraschallpegel liegen deutlich unterhalb der Wahrnehmungsgrenzen des Menschen. Es gibt keine wissenschaftlich abgesicherten Belege für nachteilige Wirkungen in diesem Pegelbereich. Auch für den Frequenzbereich des Hörschalls zeigen die Messergebnisse keine akustischen Auffälligkeiten. Windkraftanlagen können daher wie andere Anlagen nach den Vorgaben der TA Lärm beurteilt werden. Bei Einhaltung der rechtlichen und fachtechnischen Vorgaben für die Planung und Genehmigung sind keine schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche von Windkraftanlagen zu erwarten." Der Bericht zeige, dass die geltenden Abstandsregelungen im Windenergieerlass auch im Hinblick auf mögliche Auswirkungen durch Infraschall richtig gewählt wurden, so Minister Untersteller. Eine Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit könne demnach ausgeschlossen werden.

 

Hier finden Sie den vollständigen Bericht:  

http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/223895

 

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg


Auswirkungen des Klimawandels am Oberrhein

Prof. Dr. Parlow: Neben Klimaschutzanstrengungen sind auch Anpassungsstrategien an sich veränderndes Klima notwendig.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Mehr Lebensqualität durch Klimaschutz" fand am 01. März 2016 im Rathaus Emmendingen ein Vortrag von Herrn Prof. Dr. Eberhard Parlow, Universität Basel, statt. Prof. Parlow betonte u.a. die Dringlichkeit, die Stadt- und Regionalplanung auf die bereits spürbare Klimaerwärmung und Extremwetterereignisse anzupassen.

Bericht der Badischen Zeitung:

http://www.badische-zeitung.de/emmendingen/der-klimawandel-betrifft-uns-alle--119044188.html


Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg (ZAK) weiterhin innovativ

Biomasseheizzentrale deckt die Lastspitzen des Fernwärmenetzes ab.

Die neue Biomasseheizzentrale (BMHZ) des Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg (ZAK) unterstützt in den Wintermonaten das Fernwärmesystem der Gemeinde Ringsheim. Es ergänzt damit die Erzeugung von Biogas aus Restmüll, welches in der Anlage in Strom und Fernwärme umgewandelt wird.
Am 10.12.2015 haben die Landräte Frank Scherer und Hanno Hurth für den Ortenaukreis und den Kreis Emmendingen dieses neue Modul der Abfallbehandlung des Zweckverbands auf dem Kahlenberg eingeweiht. Mit überschüssiger Energie, die während den Übergangszeiten im Frühjahr und Herbst anfällt, wird das aus der Umgebung und der Region stammende Mähgut getrocknet, so dass zusammen mit sonnengetrocknetem Heu genügend Heizmaterial in Form von Ballen bereit steht.
Das Projekt hat 1,5 Millionen Euro gekostet, Zuschüsse erhielt der ZAK aus dem Innovationsfond der Badenova und vom Land.



Das neue Erneuerbare-Wärme-Gesetz ist seit
01. Juli 2015 in Kraft

Mehr Ökologie bei Heizung und Warmwasserbereitung in Baden-Württemberg

Seit dem 01. Juli 2015 gelten für Gebäudeeigentümer in Baden-Württemberg neue Vorschriften zum Einsatz erneuerbarer Energien bei Heizung und Warmwasser.

 

Das Gesetz greift beim Austausch der zentralen Heizanlage eines Gebäudes. Kernpunkte des Gesetzes sind die Erhöhung des Pflichtanteils erneuerbarer Energien bei Austausch der Heizung von 10% auf 15%, die Ausweitung des Geltungsbereichs des Gestzes von Wohngebäuden auch  auf Nichtwohngebäude, sowie die Erweiterung der Erfüllungsoptionen für die gesetzliche Pflicht.

 

Mit der Novelle des Gesetzes werden zahlreiche Kombinations-möglichkeiten verschiedener Maßnahmen ermöglicht, die unterm Strich als Erfüllung der gesetzlichen 15%-Pflicht anerkannt werden.

Eine besondere Möglichkeit ist der so genannte gebäudeindividuelle ernergetische Sanierungsfahrplan, mit dem ein Eigentümer eine Art Masterplan für die energetische Sanierung seines Gebäudes erstellen lassen kann.

Umweltminister Franz Untersteller dazu: "Mit den vielen im EWärmeG beschriebenen Erfüllungsoptionen gehen wir auf die unterschiedlichen Situationen, in denen sich Hauseigentümer befinden, ein. Damit haben wir das Gesetz optimiert und schaffen Anreize für mehr Klimaschutz im Gebäudebestand."

 

Weitere Informationen finden Sie beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg


Initiative EnergieEffizienz

Effiziente Stromnutzung für alle

Die Initiative EnergieEffizienz ist eine bundesweite Aktionsplattform für effiziente Stromnutzung in allen Verbrauchssektoren. Sie informiert und berät private Verbraucher, Händler und Berater sowie Entscheidungsträger in Industrie, Gewerbe, Dienstleistungssektor und öffentlicher Hand über Energie- und Kosteneinsparpotenziale.

 

Vorhandene Energieeinsparpotenziale in privaten Haushalten, Industrie und Gewerbe, in Dienstleistungsunternehmen und öffentlichen Einrichtungen gilt es konsequent auszuschöpfen. Die Möglichkeiten sind zahlreich. Durch einfache Verhaltensänderungen und die Nutzung von energieeffizienten Technologien kann beispielsweise der Stromverbrauch in Haushalten um bis zu 25%, bei den Querschnittstechnolgien Druckluft und Pumpen in der Industrie um bis zu 30% und im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik sogar bis zu 75% gesenkt werden.

 

Auf der Internetseite  www.stromeffizienz.de  finden Sie mehr Informationen, einen Online-Stromsparcheck sowie die TopGeräte-Datenbank, in der die energieeffizienstesten Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik und Informationstechnik auf dem deutschen Markt aufgeführt sind.

 

Die Initiative EnergieEffizienz wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Darüber hinaus unterstützen zahlreiche Partner aus der Wirtschaft spezifische Teilkampagnenmodule.

Ansprechpartner:

Landratsamt Emmendingen
Schwarzwaldstr. 4
79312 Emmendingen
Philipp Oswald
Klimaschutzmanager
Tel.: 07641 451-1133
E-Mail: p.oswald@landkreis-emmendingen.de

 
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